Warum Gramm statt „eine Schüssel“?
Katzenfutter-Portionen in Gramm sind präziser als Volumenangaben – Trockenfutter ist energiedichter als Nassfutter. Wer nur „bis zum Rand füllt“ füttert, riskiert Übergewicht bei Wohnungskatzen.
Der Ruheenergiebedarf (RER) nach Kleiber bildet die Basis: 70 × kg^0,75 kcal. Darauf kommen Faktoren für Kitten, Senioren, Aktivität und Kastration.
Trockenfutter: typische Mengen
Eine 4-kg-Wohnungskatze braucht oft 45–60 g Trockenfutter täglich – kastrierte Tiere am unteren Rand. Freigänger können 70 g und mehr benötigen.
Premium-Futter hat oft höhere Verdaulichkeit – manchmal reicht etwas weniger Menge als bei Discount-Marke. Etikett und Tierarzt-Wiegen helfen bei der Feinjustierung.
Nassfutter und Mischfütterung
Nassfutter liefert pro Gramm weniger Kalorien – eine 4-kg-Katze frisst bei reiner Nassfütterung oft 250–350 g täglich. Zwei bis drei Dosen à 100 g sind üblich.
Mischfütterung (z. B. morgens Nass, abends Trocken) kombiniert Vorteile – der Rechner verteilt Kalorien typischerweise 60/40 auf Trocken/Nass.
Kitten und Senioren
Kitten brauchen bis zu doppelt so viel Energie pro kg – Futter auf mehrere Mahlzeiten verteilen. Ab etwa 12 Monaten schrittweise auf Erwachsenen-Menge umstellen.
Senioren sind oft weniger aktiv, manchmal wählerischer. Nieren- oder Diabetes-Diäten brauchen tierärztliche Vorgaben – nicht mit Standard-Rechner ersetzen.
Monatliche Kosten kalkulieren
Bei 4,5 kg Katze, Mischfütterung und mittleren Preisen liegen Futterkosten oft bei 25–50 € monatlich. Bio-Nassfutter oder Spezialfutter können 80 € überschreiten.
Unser Katzenfutter-Rechner zeigt Gramm pro Tag, Monatsmengen und Säcke/Dosen – praktisch für Abo und Lagerplanung.