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Finanzen & Kredite

Zinseszins Rechner 2026 – Vermögen aufbauen

Zinseszins und Sparplan berechnen: Anfangskapital, Sparrate, Zins und Laufzeit – Endkapital sofort sehen.

Quelle: Sparer-Pauschbetrag – BMF (Bundesministerium der Finanzen)

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10.000,00 €

Endkapital nach Laufzeit

109.333,14 €

nach 20 Jahren

Zinsertrag ca.

51.333,14 €

Einzahlungen: 58.000,00 €

Startkapital

10.000,00 €

Sparrate/Monat

200,00 €

Zinssatz p.a.

5 %

Laufzeit

20 Jahre

Häufig als Nächstes

Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Berechnungen sind unverbindliche Schätzungen auf Basis der Gesetze und Werte für das Jahr 2026. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Steuerberater, Rechtsanwalt oder die zuständige Behörde.

Schritt für Schritt

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1

    Startkapital festlegen

    Geben Sie Ihr vorhandenes Kapital ein – oder 0 € bei Neustart. Das Startkapital bildet die Basis, auf der Zinsen und spätere Einzahlungen aufbauen.

  2. 2

    Sparrate und Zins wählen

    Tragen Sie Ihre geplante monatliche Einzahlung und die erwartete Verzinsung p.a. ein. Für Tagesgeld rechnen Sie mit 2–3 %, für ETF-Depots langfristig mit 5–7 % vor Kosten und Steuern.

  3. 3

    Laufzeit festlegen

    Wählen Sie den Anlagehorizont in Jahren. Je länger die Laufzeit, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt – besonders in Kombination mit regelmäßigem Sparen.

  4. 4

    Endkapital ablesen und planen

    Sehen Sie, wie sich Ihr Vermögen über die gewählte Laufzeit entwickelt. Nutzen Sie das Ergebnis für Altersvorsorge, Sparziele oder den Vergleich verschiedener Anlagestrategien.

Ausführlicher Ratgeber

Ratgeber & Hintergrund

Was ist der Zinseszinseffekt?

Beim Zinseszins werden erwirtschaftete Zinsen mitverzinst – das Kapital wächst exponentiell über die Zeit. Albert Einstein soll den Zinseszins als „achtes Weltwunder“ bezeichnet haben.

Regelmäßiges Sparen verstärkt den Effekt enorm: Schon kleine monatliche Beträge können über 20–30 Jahre zu beachtlichem Vermögen anwachsen.

Die Formel hinter dem Rechner

Endkapital = Startkapital × (1 + Zins)^Jahre + Sparrate × ((1 + Zins/12)^(Jahre×12) − 1) / (Zins/12). Der Rechner wendet diese Zinseszinsformel mit monatlicher Verzinsung an.

Bei 0 % Zinsen reduziert sich die Berechnung auf reines Aufsummieren von Startkapital und Einzahlungen.

Realistische Renditeerwartungen 2026

Tagesgeld und Festgeld liefern 2026 typischerweise 2–3,5 % p.a. – sicher, aber unter der Inflation. Bundesanleihen und festverzinsliche Anleihen liegen ähnlich.

Für langfristige ETF-Anlagen (10+ Jahre) rechnen viele Finanzplaner mit 5–7 % p.a. vor Kosten und Steuern. Historische Aktienrenditen schwanken stark – vergangene Werte garantieren keine Zukunft.

Steuern: Abgeltungsteuer und Freibetrag

Kapitalerträge unterliegen in Deutschland der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Der Sparer-Pauschbetrag 2026 beträgt 1.000 € für Singles und 2.000 € für Verheiratete.

Der Rechner berücksichtigt keine Steuern oder Depotkosten. Ziehen Sie realistisch 26–28 % von den Bruttoerträgen ab oder nutzen Sie Freistellungsaufträge.

Zeit als wichtigster Faktor

Je früher Sie beginnen, desto stärker wirkt der Zinseszins. Wer mit 25 statt 35 Jahren mit 200 € monatlich bei 6 % startet, hat mit 65 Jahren oft das Doppelte oder mehr.

Auch bei kleinen Beträgen lohnt sich der frühe Start: 50 € monatlich über 40 Jahre bei 6 % ergeben über 100.000 € Endkapital bei 24.000 € Einzahlungen.

Inflation nicht vergessen

Nominalrenditen sagen wenig über Kaufkraft aus. Bei 3 % Inflation und 6 % Rendite beträgt die Realrendite nur 3 %.

Planen Sie langfristige Ziele in heutiger Kaufkraft: Teilen Sie das errechnete Endkapital durch (1 + Inflation)^Jahre für eine grobe Realwert-Schätzung.

Ausführliche Erklärung im Ratgeber

Zinseszins, ETF-Sparplan und Kredit – zusammengefasst im Finanz-Ratgeber.

Kredit, Zinsen und Tilgung verstehen

Typische Fehler bei der Berechnung

  • Lineare Sparrate mit Zinseszins verwechseln – der Effekt braucht Zeit und regelmäßige Einzahlungen.
  • Historische Fondrenditen als garantierte Zinsen eintragen – der Rechner rechnet Ihre Annahme, keine Prognose.
  • Inflation ignorieren – 2 % real Rendite fühlt sich anders an als 2 % nominal.

Rechenbeispiel: Lukas W. aus Frankfurt

Lukas spart 200 € monatlich über 30 Jahre bei 5 % Zinsen jährlich. Der Rechner ergibt ein Endkapital von über 160.000 € – davon sind mehr als 90.000 € Zinseszins.

Startet er fünf Jahre später, fehlen ihm am Ende über 40.000 € – der Rechner visualisiert den „Zeit-Vorteil“ ohne Beratungsversprechen.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung – Ihre Werte geben Sie oben im Rechner ein.

Häufig gestellte Fragen

Klicken Sie auf eine Frage – die Antwort steht direkt darunter im Seiteninhalt (nicht nur im Hintergrund für Suchmaschinen).

Ist die Rendite garantiert?

Nein. Der Rechner rechnet mit einem konstanten Zinssatz – tatsächliche Märkte schwanken. Aktien und ETFs können Jahre mit Verlusten haben. Sichere Anlagen (Tagesgeld) bieten planbare, aber niedrigere Renditen.

Werden Steuern berücksichtigt?

Nein. Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Soli/Kirchensteuer), Depotgebühren und Spread sind nicht eingerechnet. Der Sparer-Pauschbetrag 2026 (1.000 €/2.000 €) kann die Steuerlast mindern – beantragen Sie einen Freistellungsauftrag.

Was ist der Unterschied zwischen einfachem Zins und Zinseszins?

Beim einfachen Zins wird nur auf das ursprüngliche Kapital verzinst. Beim Zinseszins fließen die Zinsen zurück ins Kapital und werden mitverzinst. Über lange Zeiträume macht das einen enormen Unterschied.

Wie hoch sollte meine monatliche Sparrate sein?

Als Faustregel: 10–20 % des Nettoeinkommens für Altersvorsorge und Rücklagen. Beginnen Sie mit einem realistischen Betrag, den Sie dauerhaft leisten können – lieber 50 € konstant als 300 €, die Sie nach drei Monaten stoppen.

Lohnt sich Sparen trotz niedriger Zinsen?

Ja. Auch bei 2–3 % Tagesgeld wächst Ihr Kapital – wenn auch langsamer als bei Aktien. Der Zinseszins wirkt ab dem ersten Euro. Zudem schützt Sparen vor unvorhergesehenen Ausgaben und schafft finanzielle Flexibilität.

Kann ich unregelmäßige Einzahlungen simulieren?

Dieser Rechner geht von einer konstanten monatlichen Sparrate aus. Für unregelmäßige Einzahlungen (Bonus, Erbschaft) können Sie das Startkapital erhöhen oder mehrere Szenarien mit unterschiedlichen Raten durchrechnen.

Offizielle Quellen & weiterführende Links

Die Berechnungsgrundlagen und rechtlichen Hinweise basieren auf folgenden öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 2026).